SMD Praxis-Lernstrecke

Deine erste Landingpage mit KI

Plane deine Landingpage mit ChatGPT, setze sie möglichst credit-sparend mit der kostenlosen Version von Lovable um und optimiere sie nach dem Workflow aus unserem SMD-Sondertutorium Schritt für Schritt.

14 Lektionen ca. 5–6 Stunden inkl. Praxis Einsteiger Keine Programmierkenntnisse nötig
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Lektion 1 von 14

Landingpage verstehen: ein Ziel statt alles gleichzeitig

10 Min. Lernen + 10 Min. Praxis

Eine Landingpage ist keine kleine Unternehmenswebsite. Sie führt eine klar definierte Zielgruppe zu einer möglichst eindeutigen Handlung. Bevor du ChatGPT oder Lovable nutzt, musst du deshalb entscheiden, welche Aufgabe die Seite tatsächlich erfüllen soll.

Praxiswissen

Ein Conversion-Ziel ist die wichtigste Handlung, die ein Besucher ausführen soll, zum Beispiel Beratung buchen, Anfrage senden, Demo anfordern oder Produkt kaufen. Wenn fünf Handlungen gleich wichtig aussehen, entsteht keine Wahlfreiheit, sondern Unklarheit. Eine gute Landingpage macht deshalb schon im Hero deutlich: Was ist das Angebot, für wen ist es und was soll als Nächstes passieren?

Vertiefung

Fokus statt Funktionssammlung

Eine Landingpage ist auf eine konkrete Entscheidungssituation zugeschnitten. Navigation, Inhalte und CTAs werden danach beurteilt, ob sie diese Entscheidung erleichtern.

Primär und sekundär unterscheiden

Ein sekundärer Link darf existieren, sollte visuell aber nicht mit dem Haupt-CTA konkurrieren.

Messbar denken

Definiere vorab, woran du Erfolg erkennst: z. B. abgeschicktes Formular, Terminbuchung oder Kauf.

Typischer Fehler

Mehrere Buttons sind nicht automatisch falsch. Problematisch wird es, wenn mehrere Handlungen gleich wichtig inszeniert werden.

So ist es klar

„Kostenlose Erstberatung für deine neue Küche buchen“ – Zielgruppe, Nutzen und nächste Handlung sind klar.

So eher nicht

„Willkommen bei uns – entdecken Sie unsere Welt“ – klingt freundlich, sagt aber weder, was angeboten wird, noch was der Nutzer tun soll.

Das lernst du

  • Landingpage und klassische Website unterscheiden
  • Primäres Conversion-Ziel definieren
  • Sekundäre Ziele bewusst unterordnen
  • Erfolg aus Sicht des Nutzers und des Unternehmens beschreiben
Praxisaufgabe

Formuliere in einem Satz: Für wen ist deine Landingpage, welches konkrete Angebot steht im Mittelpunkt und welche eine Handlung soll der Besucher idealerweise ausführen?

SelbstcheckKann eine fremde Person nach fünf Sekunden sagen, was angeboten wird, für wen es gedacht ist und was sie als Nächstes tun soll?
Lektion 2 von 14

Zielgruppe, Angebot und Nutzenversprechen schärfen

15 Min. Lernen + 15 Min. Praxis

KI kann nur dann überzeugende Inhalte entwickeln, wenn die strategische Grundlage stimmt. „Für alle“ ist keine Zielgruppe und eine Leistungsbeschreibung ist noch kein Nutzenversprechen.

Praxiswissen

Menschen kaufen nicht die Liste deiner Leistungen, sondern eine erwartete Verbesserung ihrer Situation. Aus „individuelle Beratung“ wird erst dann ein Nutzen, wenn klar wird, was sie dadurch gewinnen. Gute Nutzenargumente verbinden deshalb Merkmal, Wirkung und Relevanz für die Zielgruppe.

Vertiefung

Zielgruppe über Situation beschreiben

Beruf, Alter oder Branche reichen selten. Relevanter sind Auslöser, Problem, Wissensstand, gewünschtes Ergebnis und Entscheidungshürden.

Vom Merkmal zur Wirkung

Frage bei jedem Merkmal: „Was verändert sich dadurch konkret für den Kunden?“ Erst die Antwort darauf ist ein Nutzenargument.

Value Proposition verdichten

Eine starke Value Proposition verbindet Zielgruppe, relevantes Ergebnis und nachvollziehbaren Unterschied – ohne unbelegte Superlative.

Typischer Fehler

„Innovativ“, „individuell“ und „ganzheitlich“ klingen positiv, ersetzen aber keine konkrete Wirkung.

So ist es klar

„Du bekommst einen klaren Kampagnenplan, damit du nicht länger Budget in unstrukturierte Tests steckst.“

So eher nicht

„Wir bieten individuelle, innovative und ganzheitliche Lösungen.“ – austauschbar und ohne überprüfbaren Nutzen.

Das lernst du

  • Zielgruppe konkret statt demografisch oberflächlich beschreiben
  • Problem, Wunsch und Einwand unterscheiden
  • Leistungsmerkmal in Kundennutzen übersetzen
  • Value Proposition auf einen klaren Kern reduzieren
Praxisaufgabe

Notiere das Hauptproblem, das gewünschte Ergebnis, drei relevante Einwände und drei konkrete Nutzenargumente deiner Zielgruppe.

SelbstcheckBeschreiben deine Nutzenargumente eine Wirkung für den Kunden – oder nur Eigenschaften deines Angebots?
Lektion 3 von 14

Projektmaterial mit ChatGPT analysieren

15 Min. Lernen + 20 Min. Praxis

Der Workflow aus dem SMD-Sondertutorium startet nicht mit Lovable, sondern mit der Analyse des vorhandenen Materials. Dadurch wird aus losem Input ein belastbares Briefing.

Praxiswissen

Lade vorhandene PDFs, Präsentationen, Texte oder Briefings zuerst in ChatGPT. Die KI soll in diesem Schritt ausdrücklich noch keine Website bauen. Das verhindert, dass Analyse und Gestaltung vermischt werden. Besonders wichtig: Nicht belegte Unternehmensdaten, Referenzen, Zertifikate, Mitarbeiterzahlen, Adressen oder Leistungen dürfen nicht erfunden werden.

Vertiefung

Analyse und Gestaltung trennen

Im ersten Schritt soll ChatGPT ordnen und Lücken markieren – noch keine fertigen Website-Texte oder Designideen produzieren.

Quellenstatus sichtbar halten

Trenne belegte Fakten, plausible Interpretation und fehlende Information. Nur so erkennst du später Halluzinationen.

Briefing als Kontrollinstanz

Die bestätigte Analyse wird zum Referenzpunkt für alle späteren Prompts und Reviews.

Typischer Fehler

Ein professionell klingender KI-Satz ist kein Beleg. Unternehmensbehauptungen müssen aus dem Material stammen oder als offen markiert bleiben.

So ist es klar

Fehlendes Gründungsjahr wird als „[Gründungsjahr ergänzen]“ markiert.

So eher nicht

ChatGPT ergänzt ein plausibel klingendes Gründungsjahr oder erfindet Kundenstimmen, damit die Seite vollständiger wirkt.

Das lernst du

  • Vorhandene Dateien und Inhalte systematisch auswerten
  • Positionierung, Zielgruppen und Kernbotschaften extrahieren
  • Design, Tonalität, Funktionen und CTAs erfassen
  • Informationslücken sichtbar machen statt von KI füllen lassen
Praxisaufgabe

Lade dein vorhandenes Material hoch und erstelle daraus eine strukturierte Analyse. Prüfe anschließend jeden Punkt gegen die Originalunterlagen.

SelbstcheckKannst du bei jeder konkreten Unternehmensbehauptung sagen, aus welcher Quelle sie stammt?
Lektion 4 von 14

Seitenstruktur und Nutzerführung planen

15 Min. Lernen + 20 Min. Praxis

Jetzt wird aus Strategie und Material eine Dramaturgie. Die Reihenfolge der Sektionen soll Fragen beantworten, Einwände abbauen und den Nutzer Schritt für Schritt zum CTA führen.

Praxiswissen

Eine sinnvolle Grundlogik kann lauten: Hero → Problem/Relevanz → Lösung → konkrete Vorteile → So funktioniert es → Vertrauen → FAQ → Abschluss-CTA. Das ist kein starres Template. Die Reihenfolge muss zum Angebot und zur Entscheidungssituation passen. Bei erklärungsbedürftigen Angeboten braucht der Nutzer mehr Kontext als bei einer einfachen Event-Anmeldung.

Vertiefung

Informationshierarchie vor Layout

Ordne Inhalte danach, wann der Nutzer sie für seine Entscheidung braucht – nicht danach, welche Sektion optisch attraktiv aussieht.

Jede Sektion braucht einen Job

Eine Sektion sollte z. B. Relevanz herstellen, Nutzen erklären, Vertrauen schaffen, einen Einwand lösen oder zur Handlung führen.

CTA-Wiederholung mit Kontext

Der gleiche Haupt-CTA kann mehrfach erscheinen, wenn der Nutzer an diesen Stellen genügend Information für den nächsten Schritt hat.

Typischer Fehler

Eine lange Seite ist nicht automatisch schlecht. Unnötige oder falsch priorisierte Inhalte sind das eigentliche Problem.

So ist es klar

Nach dem Hero folgt direkt der wichtigste Nutzen und danach ein nachvollziehbarer Ablauf, bevor ein stärkerer CTA wiederholt wird.

So eher nicht

Direkt nach dem Hero folgen zehn gleich gewichtete Karten, mehrere Themen und drei verschiedene CTA-Ziele.

Komplettes Landingpage-BeispielB2B-Software: vom Hero bis zum finalen CTA
Fiktives vollständiges Landingpage-Beispiel für eine B2B-Software mit Hero, Nutzenargumenten, Vertrauenselement, Prozess und Abschluss-CTA

Fiktives Lernbeispiel. Achte auf die Reihenfolge: Relevanz herstellen → Nutzen erklären → Vertrauen aufbauen → Ablauf verständlich machen → Handlung erneut anbieten.

Das lernst du

  • Hero, Nutzen, Beweis und CTA logisch staffeln
  • Informationsmenge nach Entscheidungsrelevanz priorisieren
  • Einwände dort beantworten, wo sie entstehen
  • Wiederholte CTAs ohne unnötige Ablenkung einsetzen
Praxisaufgabe

Erstelle deine Seitenstruktur mit 6–9 Sektionen. Schreibe hinter jede Sektion in einem Satz, welche Frage des Nutzers sie beantworten soll.

SelbstcheckHat jede Sektion eine klare Funktion – oder ist sie nur vorhanden, weil Landingpages „so etwas meistens haben“?
Lektion 5 von 14

Hero und CTA: die ersten fünf Sekunden

15 Min. Lernen + 20 Min. Praxis

Der Hero muss nicht alles erklären. Er muss schnell Orientierung schaffen und den nächsten Schritt verständlich machen. Genau deshalb gehören Headline, Subheadline und CTA zusammen gedacht.

Praxiswissen

Eine gute Headline erzeugt nicht künstlich Spannung, sondern Klarheit. Die Subheadline ergänzt die wichtigsten Bedingungen oder den Mechanismus. Der CTA beschreibt möglichst konkret, was nach dem Klick passiert. „Mehr erfahren“ ist nicht grundsätzlich falsch, aber häufig schwächer als eine handlungsnahe Formulierung.

Vertiefung

Anatomie eines klaren Heros

Bewährt ist: optionaler Eyebrow → klare H1 → erklärende Subheadline → primärer CTA → optionales Trust-Signal → unterstützendes Visual.

Headline und Subheadline teilen die Arbeit

Die H1 transportiert die Hauptbotschaft. Die Subheadline konkretisiert Zielgruppe, Mechanismus oder Rahmenbedingungen.

CTA beschreibt den nächsten Schritt

„Beratung buchen“ oder „Kostenloses Erstgespräch sichern“ erzeugt mehr Erwartungsklarheit als ein abstraktes „Starten“.

Above the fold priorisieren

Auf kleinen Screens muss die Kernbotschaft schnell erfassbar bleiben. Nicht jedes Desktop-Element gehört vor den ersten Scroll.

Typischer Fehler

Versuche nicht, jede Leistung im Hero unterzubringen. Überladung schwächt die wichtigste Botschaft.

So ist es klar

Headline: „Mehr qualifizierte Anfragen mit einer Landingpage, die Nutzer führt.“ CTA: „Landingpage planen“

So eher nicht

Headline: „Zukunft neu gedacht.“ CTA: „Los geht’s“ – emotional, aber ohne konkreten Inhalt.

MusterbeispielHero: unklar vs. conversion-orientiert
Musterbeispiel: Vergleich eines unklaren Hero-Bereichs mit mehreren gleichwertigen CTAs und eines klaren conversion-orientierten Hero-Bereichs

Achte auf drei Dinge: klare Zielgruppe, konkreter Nutzen und genau eine dominante nächste Handlung.

Das lernst du

  • Headline auf Ergebnis oder Relevanz fokussieren
  • Subheadline für Kontext und Glaubwürdigkeit nutzen
  • CTA konkret statt generisch formulieren
  • Visuelle Hierarchie für schnelle Orientierung schaffen
Praxisaufgabe

Schreibe drei Hero-Varianten. Teste jede Variante mit den Fragen: Was? Für wen? Welcher Nutzen? Was soll ich tun?

SelbstcheckVersteht jemand ohne Vorwissen deine Hero-Botschaft, ohne zuerst nach unten scrollen zu müssen?
Lektion 6 von 14

Vertrauen, Einwände und Social Proof

15 Min. Lernen + 15 Min. Praxis

Vertrauen entsteht nicht durch möglichst viele Logos oder Sterne, sondern durch relevante und belegbare Signale. KI darf fehlenden Social Proof niemals kreativ ergänzen.

Praxiswissen

Je höher Risiko, Preis oder Erklärungsbedarf, desto wichtiger werden Belege. Geeignet können echte Referenzen, nachvollziehbare Prozesse, konkrete Ergebnisse, Zertifikate oder transparente FAQs sein – aber nur, wenn sie tatsächlich vorhanden und belegbar sind. Fehlende Belege werden nicht erfunden.

Vertiefung

Vertrauen passend zur Behauptung

Je größer das Versprechen oder Risiko, desto stärker muss der Beleg sein: echte Zahlen, nachvollziehbare Prozesse, Referenzen oder konkrete Erfahrungen.

Einwände explizit bearbeiten

Preis, Aufwand, Zeit, Risiko oder Unsicherheit verschwinden nicht, wenn man sie ignoriert. Gute Seiten beantworten relevante Einwände gezielt.

Social Proof braucht Substanz

Echte Testimonials sind stärker, wenn Person, Kontext und konkretes Ergebnis nachvollziehbar sind.

Typischer Fehler

Erfundene Testimonials, Logos oder Kennzahlen sind keine Platzhalter, sondern irreführende Inhalte und dürfen nicht als echte Belege erscheinen.

So ist es klar

„100 Google-Bewertungen“ nur dann verwenden, wenn Zahl und Quelle aktuell geprüft wurden.

So eher nicht

„Über 500 zufriedene Kunden“ als KI-generierte Vertrauenszahl ohne Quelle.

Komplettes Landingpage-BeispielWeiterbildungsangebot: Nutzen, Programm, Zielgruppe und CTA
Fiktives vollständiges Landingpage-Beispiel für ein Weiterbildungsangebot mit Hero, Kennzahlen, Programm, Zielgruppenabschnitt, Social Proof und CTA

Auch dieses Beispiel ist vollständig fiktiv. Prüfe, wie die Seite erst das Ergebnis verspricht, dann Substanz liefert und typische Entscheidungshürden vor dem CTA reduziert.

Das lernst du

  • Vertrauenssignale passend zur Entscheidung auswählen
  • Einwände konkret beantworten
  • Belege von Behauptungen unterscheiden
  • Platzhalter für noch fehlenden Social Proof sauber kennzeichnen
Praxisaufgabe

Liste die fünf stärksten Einwände deiner Zielgruppe auf und ordne jedem Einwand ein belegbares Vertrauenselement oder eine ehrliche Antwort zu.

SelbstcheckIst jedes Vertrauenselement echt, relevant und überprüfbar?
Lektion 7 von 14

Designbriefing und Bildsprache definieren

15 Min. Lernen + 15 Min. Praxis

„Modern und hochwertig“ reicht als Designbriefing nicht. Lovable braucht konkrete Leitplanken für Farben, Typografie, Abstände, Karten, Buttons, Bildstil und mobile Darstellung.

Praxiswissen

Das Sondertutorium erlaubt KI-generierte Bilder ausdrücklich als visuelle Platzhalter für Prototypen. Sie sollen stilistisch einheitlich und später leicht durch reale Fotos ersetzbar sein. Für den Live-Einsatz müssen Bildrechte, Authentizität und tatsächliche Eignung separat geprüft werden.

Vertiefung

Designsystem statt Adjektivliste

Definiere Farben, Typografie, Abstände, Radien, Buttonlogik und Bildstil so konkret, dass Entscheidungen reproduzierbar werden.

Bildsprache hat eine Funktion

Visuals sollen Angebot, Anwendung oder gewünschte Wirkung unterstützen – nicht nur freie Fläche füllen.

Responsive von Anfang an

Ein Designbriefing sollte Desktop und Mobile gemeinsam denken: Prioritäten, Reihenfolge und Lesbarkeit können sich verändern.

Typischer Fehler

„Modern, clean und hochwertig“ ist zu unspezifisch. Ohne konkrete Regeln interpretiert jedes Tool diese Begriffe anders.

So ist es klar

„Großzügige Abstände, klare Typohierarchie, wenige Karten, fotorealistische Detailaufnahmen mit natürlichem Licht.“

So eher nicht

„Mach es modern, cool und premium.“ – zu offen, dadurch wird das Ergebnis schnell generisch.

Das lernst du

  • Designrichtung in konkrete Eigenschaften übersetzen
  • Markenfarben und Typografie sinnvoll vorgeben
  • Bildsprache konsistent beschreiben
  • KI-Bilder bewusst als Prototyp-Platzhalter behandeln
Praxisaufgabe

Definiere Farbwelt, Typografie, UI-Stil, Abstände, Button-Stil, Bildsprache und drei Dinge, die das Design ausdrücklich nicht tun soll.

SelbstcheckKönnte ein Designer anhand deines Briefings ungefähr dieselbe visuelle Richtung treffen wie Lovable?
Lektion 8 von 14

Lovable richtig einordnen: Prototyp oder Live-Seite?

10 Min. Lernen + 10 Min. Praxis

Bevor du baust, entscheide, welche Rolle Lovable in deinem Projekt spielt. Im Sondertutorium wurde Lovable unter anderem als schnelle Design- und Prototyping-Grundlage genutzt und eine spätere Umsetzung in WordPress/Elementor mitgedacht.

Praxiswissen

Für einen Prototypen zählen Geschwindigkeit, Struktur und visuelle Richtung. Für eine echte Live-Seite kommen zusätzlich Datenschutz, Formulare, Tracking, Hosting, Integrationen und Wartbarkeit hinzu. Wenn du später in WordPress nachbaust, sollte Lovable keine unnötig komplexen Interaktionen erzeugen, die dein Zielsystem nur schwer abbilden kann.

Vertiefung

Prototyp bewusst definieren

Ein Prototyp kann Struktur, Design und Nutzerführung testen, ohne dass Formulare, Tracking oder Backend bereits produktiv angebunden sind.

Produktionsweg vorher klären

Entscheide, ob Lovable Endsystem oder Entwurfswerkzeug ist. Im Sondertutorium wurde es auch als Vorlage für den Nachbau in WordPress/Elementor genutzt.

Toolgrenzen mitdenken

Eine visuell fertige Oberfläche sagt nichts darüber aus, ob Datenflüsse, E-Mails oder Integrationen produktiv funktionieren.

Typischer Fehler

Verwechsle „sieht fertig aus“ nicht mit „ist technisch und rechtlich produktionsbereit“.

So ist es klar

„Erstelle einen Prototypen, dessen Sektionen und Komponenten sich mit WordPress/Elementor sauber nachbauen lassen.“

So eher nicht

Komplexe App-Logik bauen lassen, obwohl am Ende nur ein einfacher WordPress-Onepager benötigt wird.

Das lernst du

  • Prototyp, Kampagnen-Landingpage und Produktionssystem unterscheiden
  • Technische Anforderungen vor dem Build klären
  • WordPress-Rebuild schon im Design berücksichtigen
  • Scope bewusst klein halten
Praxisaufgabe

Entscheide dich für einen Modus: Prototyp, direkt nutzbare Landingpage oder Vorlage für WordPress. Notiere daraus drei technische Konsequenzen.

SelbstcheckWeißt du vor dem ersten Build, was Lovable liefern soll – und was ausdrücklich nicht?
Lektion 9 von 14

Den Lovable-Startprompt mit ChatGPT bauen

20 Min. Lernen + 20 Min. Praxis

Jetzt wird die Vorarbeit in einen direkt einsetzbaren Startprompt übersetzt. Der zentrale Grundsatz aus dem Tutorium: erst ein kontrollierbares Grundgerüst erstellen, danach iterativ verbessern – nicht alles in einen riesigen Prompt packen.

Praxiswissen

Ein guter Startprompt enthält nicht einfach möglichst viel Text. Er gibt Lovable klare Prioritäten und Grenzen. Bei größeren Websites empfiehlt der Tutoriums-Workflow zunächst die Startseite bzw. Basisstruktur und ergänzt Unterseiten anschließend einzeln. So bleiben Änderungen kontrollierbarer.

Vertiefung

Warum Megaprompts scheitern können

Viele unsortierte Wünsche erhöhen Interpretationsspielraum und erschweren spätere Fehlerdiagnose. Ein guter Startprompt ist umfangreich, aber strukturiert.

Bausteine eines guten Startprompts

Kontext → Zielgruppe → Conversion-Ziel → Seitenstruktur → Inhalte → Designsystem → responsive Anforderungen → Constraints → gewünschter Output.

Constraints schützen die Qualität

Formuliere ausdrücklich, was nicht erfunden, verändert oder ergänzt werden darf.

Prompt Engineering ist Übersetzungsarbeit

Der Prompt übersetzt das bestätigte Briefing in ausführbare Anweisungen – er ersetzt das Briefing nicht.

Typischer Fehler

Ein langer Prompt ist nicht automatisch gut. Entscheidend sind klare Prioritäten, widerspruchsfreie Anforderungen und ein begrenzter Scope.

So ist es klar

Erst Startseite vollständig umsetzen; Routen für spätere Unterseiten vorbereiten; Unterseiten noch nicht ausarbeiten.

So eher nicht

Startseite, fünf Unterseiten, Formularlogik, Datenbank, Tracking, Blog und Animationen gleichzeitig in einem Build verlangen.

MusterbeispielAnatomie eines guten Lovable-Prompts
Grafisches Musterbeispiel mit acht Bausteinen eines strukturierten Lovable-Prompts

Das lernst du

  • Strategie, Inhalt und Design in klare Anweisungen übersetzen
  • Scope der ersten Version begrenzen
  • Responsive und SEO-Anforderungen mitgeben
  • Erfundene Inhalte und unklare Platzhalter ausdrücklich verhindern
Praxisaufgabe

Lass ChatGPT aus deinem bestätigten Briefing einen Startprompt erstellen. Lies ihn anschließend vollständig und streiche alles, was nicht belegt oder für Version 1 nicht nötig ist.

SelbstcheckEnthält dein Prompt klare Ziele, Inhalte, Designregeln, Grenzen und einen eindeutig begrenzten ersten Scope?
Lektion 10 von 14

Erste Version in Lovable erstellen – ohne Aktionismus

10 Min. Lernen + 20 Min. Praxis

Die erste Version ist ein Arbeitsstand. Widerstehe dem Impuls, nach dem ersten Blick sofort zehn Einzeländerungen zu prompten. Erst ansehen, dann bewerten, dann priorisieren.

Praxiswissen

Im Sondertutorium wurde am 31.07.2026 mit damaligen Credit-Modellen gearbeitet. Solche Limits ändern sich. Entscheidend ist der Arbeitsgrundsatz: Denke und strukturiere möglichst viel vor dem Build in ChatGPT und nutze Lovable für gezielte Umsetzungen statt für endlose Trial-and-Error-Schleifen.

Vertiefung

Version 1 ist ein Diagnoseobjekt

Der erste Build soll zeigen, wie gut Briefing und Prompt verstanden wurden. Er muss noch nicht pixelperfekt sein.

Erst beobachten, dann verändern

Sammle Auffälligkeiten über die gesamte Seite, bevor du einzelne Korrekturen anstößt.

Screenshots schaffen Vergleichbarkeit

Halte wichtige Zustände fest, damit du Vorher/Nachher und Desktop/Mobile konkret vergleichen kannst.

Typischer Fehler

Mikroänderungen direkt nach dem ersten Eindruck verbrauchen Iterationen, bevor du weißt, welche Probleme wirklich wichtig sind.

So ist es klar

Erste Version bauen → Desktop und Mobile ansehen → Screenshots erstellen → Probleme sammeln → priorisiert korrigieren.

So eher nicht

Nach jedem kleinen visuellen Detail sofort einen neuen Lovable-Prompt senden.

Das lernst du

  • Startprompt kontrolliert einsetzen
  • Ergebnis zunächst vollständig prüfen
  • Credit-Verbrauch durch Vorplanung reduzieren
  • Gelungene Bereiche bewusst erhalten
Praxisaufgabe

Erstelle Version 1. Mache Screenshots von Hero, Mittelteil, CTA/Footer und – wenn möglich – der mobilen Ansicht. Notiere zunächst nur Beobachtungen.

Wichtig: Die im Tutorium genannten Credit-Zahlen beziehen sich auf den Stand vom 31.07.2026. Prüfe aktuelle Limits immer direkt in deinem Lovable-Konto.
SelbstcheckHast du die gesamte Seite geprüft, bevor du den nächsten Build auslöst?
Lektion 11 von 14

Lovable-Output mit Screenshots kritisch bewerten

15 Min. Lernen + 20 Min. Praxis

Jetzt übernimmt ChatGPT die Rolle des kritischen Reviewers. Im Promptvorlagen-Dokument wird der erste Lovable-Entwurf anhand klarer Kriterien gegen Analyse und Briefing geprüft.

Praxiswissen

Ein Review ist mehr als „gefällt mir / gefällt mir nicht“. Prüfe systematisch: Positionierung und Zielgruppe, Hero-Botschaft, Nutzerführung und CTA, visuelle Hierarchie, Abstände und Lesbarkeit, Bildsprache, Leistungen und Vertrauen, mobile Nutzbarkeit, SEO-Überschriften und unbelegte Inhalte. Erst danach wird ein Follow-up-Prompt gebaut.

Vertiefung

Sechs Review-Linsen

Klarheit: Versteht man Angebot und Zielgruppe? Relevanz: Trifft die Seite ein Problem? Hierarchie: Ist die Blickführung klar? Conversion: Ist die nächste Handlung eindeutig? Vertrauen: Sind Behauptungen belegt? Mobile: Funktioniert die Priorisierung auf kleinem Screen?

Beobachtung vor Lösung

Formuliere zuerst das konkrete Problem, dann seine Auswirkung und erst danach eine Änderung.

Priorität nach Wirkung

Hohe Priorität haben Fehler, die Verständnis, Vertrauen, Bedienbarkeit oder Conversion blockieren.

Typischer Fehler

„Gefällt mir nicht“ ist keine verwertbare Diagnose. Benenne Element, Problem, Wirkung und gewünschtes Ergebnis.

So ist es klar

„Hohe Priorität: CTA im Hero ist visuell schwächer als die sekundäre Navigation und wird mobil erst nach dem Fold sichtbar.“

So eher nicht

„Mach die Seite moderner und etwas schöner.“ – nicht messbar und nicht gezielt umsetzbar.

MusterbeispielSo analysierst du einen ersten Entwurf
Musterbeispiel einer Landingpage-Analyse mit den Prüfpunkten Klarheit, Hierarchie, Conversion und Vertrauen

Das lernst du

  • Screenshots gegen das Briefing prüfen
  • Probleme nach hoher, mittlerer und niedriger Priorität ordnen
  • Hero, CTA, Hierarchie und Bildsprache getrennt bewerten
  • Erfundene oder unbelegte Inhalte erkennen
Praxisaufgabe

Lade deine Screenshots in ChatGPT hoch und lass maximal zehn konkrete Verbesserungen priorisieren. Prüfe die Analyse selbst und streiche Punkte, die du nicht nachvollziehen kannst.

SelbstcheckSind deine Korrekturen konkrete Probleme mit erkennbarem Ziel – oder nur Geschmacksurteile?
Lektion 12 von 14

Gezielt iterieren statt neu bauen

10 Min. Lernen + 20 Min. Praxis

Nach dem Review folgt ein begrenzter Korrekturdurchlauf. Gute Bereiche bleiben erhalten. Nur priorisierte Probleme werden verändert.

Praxiswissen

Das Promptvorlagen-Dokument verlangt bewusst einen einzigen Follow-up-Prompt, der nur notwendige Verbesserungen beauftragt und nicht die gesamte Seite neu erstellt. Bei größeren Projekten werden Unterseiten anschließend einzeln im bestehenden Designsystem ergänzt.

Vertiefung

Iteration braucht Grenzen

Ein Follow-up-Prompt benennt die zu ändernden Bereiche und schützt ausdrücklich alles, was bereits funktioniert.

Wirkung vor Kosmetik

Korrigiere zuerst Botschaft, Hierarchie, CTA und Bedienbarkeit; dekorative Details kommen später.

Vorher/Nachher prüfen

Nach jedem größeren Durchlauf kontrollierst du, ob das ursprüngliche Problem tatsächlich gelöst wurde und keine neue Schwäche entstanden ist.

Typischer Fehler

Mehr Änderungen pro Prompt bedeuten nicht automatisch mehr Fortschritt. Zu großer Scope macht Ursache und Wirkung unklar.

So ist es klar

„Behalte Header, Farbsystem und Leistungssektion unverändert. Überarbeite nur Hero, CTA-Kontrast und mobile Abstände.“

So eher nicht

„Setze alles noch einmal neu auf, aber besser.“ – dadurch können bereits gelungene Teile verloren gehen.

Das lernst du

  • Follow-up-Prompts eng begrenzen
  • Unveränderte Bereiche ausdrücklich schützen
  • Korrekturen nach Wirkung priorisieren
  • Unterseiten oder Zusatzfunktionen erst nach stabiler Basis ergänzen
Praxisaufgabe

Wähle maximal fünf Änderungen mit der größten Wirkung und führe einen gezielten Korrekturdurchlauf durch. Vergleiche danach Vorher/Nachher.

SelbstcheckKannst du nach dem Build genau sagen, welche Änderung welches Problem lösen sollte?
Lektion 13 von 14

Mobile, SEO, Barrierearmut und Technik prüfen

20 Min. Lernen + 25 Min. Praxis

Eine hübsche Desktop-Vorschau ist noch keine fertige Landingpage. Vor Veröffentlichung folgt ein systematischer Qualitätscheck auf echten Geräten und über die wichtigsten technischen Grundlagen.

Praxiswissen

Prüfe mindestens Desktop und Smartphone. SEO beginnt hier mit sauberer Struktur: aussagekräftiger Seitentitel, passende Meta Description, eine klare Hauptüberschrift (H1) und logisch gegliederte H2/H3. Prüfe außerdem semantische Struktur, Tastaturbedienung, sichtbaren Fokus, verständliche Link- und Buttontexte, Formular-Labels und Fehlermeldungen, ausreichende Kontraste sowie Alt-Texte für inhaltlich relevante Bilder. Dekorative Bilder brauchen dagegen keinen beschreibenden Alt-Text. Ein automatischer Check ersetzt nicht den manuellen Test.

Vertiefung

Mobile ist eine eigene Nutzungssituation

Prüfe Reihenfolge, Textlänge, Touchflächen, Sticky-Elemente, Formulare und tatsächliche Sichtbarkeit wichtiger CTAs auf einem echten Gerät.

SEO-Struktur schafft Orientierung

Seitentitel, Meta Description, klare H1 und logische H2/H3 helfen Suchmaschinen und Nutzern, Inhalt und Hierarchie zu verstehen.

Barrierearmut praktisch testen

Navigiere per Tastatur, prüfe sichtbaren Fokus, Labels, Fehlermeldungen, Kontraste, Linktexte und sinnvolle Alt-Texte.

Technik funktional testen

Klicke Links und Buttons, sende Testformulare und prüfe, was danach tatsächlich passiert.

Typischer Fehler

Ein automatisches Audit kann Hinweise liefern, ersetzt aber weder echte Geräte noch Tastatur- und Funktionstests.

So ist es klar

CTA ist mobil gut erreichbar, Text bricht sauber um, keine horizontale Scrollbar, Überschriften folgen einer logischen Hierarchie.

So eher nicht

Desktop sieht gut aus, mobil überlappt der Hero und Buttons sind nur schwer antippbar.

MusterbeispielResponsive heißt nicht nur „kleiner“
Musterbeispiel einer Landingpage in Desktop- und Mobile-Darstellung

Das lernst du

  • Mobile Darstellung ohne horizontales Scrollen prüfen
  • Klare H1 sowie logische H2-/H3-Struktur und Metadaten kontrollieren
  • Tastaturbedienung, sichtbaren Fokus, Kontraste und ausreichend große Touchflächen prüfen
  • Formular-Labels, verständliche Fehlermeldungen, Linktexte und sinnvolle Alt-Texte kontrollieren
Praxisaufgabe

Führe einen vollständigen Desktop- und Smartphone-Check durch. Teste Navigation, CTAs, Formulare und Interaktionen zusätzlich per Tastatur. Kontrolliere Überschriftenstruktur, sichtbaren Fokus, Kontraste, Formular-Labels, Fehlermeldungen, Linktexte, sinnvolle Alt-Texte und offene Platzhalter.

SelbstcheckHast du die veröffentlichte Seite auf einem echten Smartphone getestet – nicht nur im Browser-Preview?
Lektion 14 von 14

Veröffentlichen, Datenschutzpunkte klären und 5-Sekunden-Test

15 Min. Lernen + 20 Min. Praxis

Vor dem echten Live-Einsatz müssen nicht nur Gestaltung und Texte stimmen. Formulare, Datenschutz, Tracking, technische Integrationen und verwendete Bilder brauchen eine bewusste Freigabe.

Praxiswissen

Die Promptvorlagen weisen ausdrücklich darauf hin, dass Formularübermittlung, Datenspeicherung und E-Mail-Benachrichtigung technisch angebunden werden müssen, wenn sie im Prototyp nur als Oberfläche gebaut wurden. Kläre vor dem Livegang außerdem: Welche personenbezogenen Daten werden erhoben? Wohin werden sie übertragen oder gespeichert? Welche Drittanbieter und Tracking-Technologien werden geladen? Sind erforderliche Einwilligungen, Datenschutzhinweise und Anbieterinformationen vorhanden? Diese Lernstrecke ist keine rechtliche DSGVO-Prüfung und kann keine Rechtsberatung ersetzen.

Vertiefung

Livegang ist ein Prozess

Nutze eine kontrollierte Vorschau oder Staging-Phase, bevor Kampagnen-Traffic auf die Seite geschickt wird.

Datenfluss verstehen

Dokumentiere, welche personenbezogenen Daten erhoben werden, wohin sie übertragen werden und welche Drittanbieter beteiligt sind.

5-Sekunden-Test misst Klarheit

Eine unbeteiligte Person soll nach kurzer Betrachtung Angebot, Zielgruppe und nächsten Schritt wiedergeben können.

Nach Veröffentlichung weiterlernen

Beobachte reale Nutzung und Conversion-Daten. Erst echte Nutzung zeigt, welche Hypothesen aus der Konzeption tragen.

Typischer Fehler

Eine technische Checkliste ist keine Rechtsberatung und bestätigt keine DSGVO-Konformität.

So ist es klar

Nach Veröffentlichung werden alle CTAs, Formulare und Links real getestet; eine andere Person macht anschließend den 5-Sekunden-Test.

So eher nicht

Die Vorschau sieht fertig aus, deshalb wird ohne Formular- oder Datenschutzprüfung live geschaltet.

Das lernst du

  • Prototyp und produktiven Live-Einsatz unterscheiden
  • Datenschutzrelevante Punkte vor dem Livegang identifizieren und klären
  • Datenflüsse, Drittanbieter, Tracking und Einwilligungen bewusst prüfen
  • KI-Bilder und Platzhalter final ersetzen oder freigeben
  • 5-Sekunden-Test als Verständlichkeitscheck nutzen
Praxisaufgabe

Veröffentliche deine Seite zunächst kontrolliert. Teste alle wichtigen Interaktionen. Zeige sie dann einer anderen Person fünf Sekunden und frage: Was wird angeboten? Für wen? Was soll ich als Nächstes tun?

Wichtig: Vor einem realen Live-Einsatz müssen KI-Bilder, Platzhalter, Unternehmensdaten, Formulare, Tracking und technische Integrationen geprüft und eingerichtet sein. Die technische Checkliste bestätigt keine DSGVO-Konformität.
SelbstcheckHast du alle datenschutzrelevanten Punkte identifiziert und für den echten Einsatz fachlich bzw. rechtlich klären lassen, statt aus der Checkliste automatisch DSGVO-Konformität abzuleiten?